Hotel der besonderen Art

Das Tagungshotel „Hoffmanns Höfe“ in Frankfurt-Niederrad ist ein Hotel wie jedes andere auch. Erst auf den zweiten Blick ist es etwas ganz besonderes. Hier arbeiten auch körperlich oder seelisch behinderte Menschen. Das Hotel ermöglicht ihnen eine berufliche Qualifikation und schafft für sie Arbeitsplätze.

Die Betreiberin des Hotels, die gemeinnützige Gesellschaft für Bildung und berufliche Integration mbH, entwickelte 2006 diese Idee eines Integrationsprojektes. Behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den Bereichen Rezeption, Organisation und Zimmerservice, weitere Kolleginnen und Kollegen sind über die „Kombinierte Beschäftigungsinitiative für neue Arbeit GmbH“ (Kombinat) in der Gastronomie und Gebäudereinigung des Hotels tätig.

Gute Ideen werden unterstützt

Das Integrationsamt unterstützt das Hotel der besonderen Art finanziell etwa bei der Ausstattung und Erweiterungsbauten. Einige behinderte Mitarbeiter erhalten darüber hinaus auch individuelle Förderungen: Beispielsweise für einen Helfer bei Aufgaben, die sie selbst nicht bewältigen können, oder für einen Gebärdensprachdolmetscher.

Gehörlose Kellner – kein Problem

Noch vor einigen Jahren war es für Wolfgang Schrank, Geschäftsführer von Hoffmanns Höfe, kaum vorstellbar, dass auch gehörlose Menschen in einem Hotelbetrieb als Bedienung tätig sind. Dank der Unterstützung des Integrationsamtes ist es heute aber kein Problem.

Barrierefrei für alle

Auch auf behinderte Gäste ist das Hotel gut vorbereitet. So wurden beispielsweise für sehbehinderte Besucher die Zimmertüren mit extra großen, kontrastreichen Nummern versehen.