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Schulungszentrum in Frankfurt

78.750 Euro für
barrierefreien Umbau


Gruppenbild der Bescheidübergabe

Dr. Andreas Jürgens (links), Erster Beigeordneter des LWV Hessen, überreichte dem Leiter des Personal- und Organisationsamtes der Stadt Frankfurt, Christian Ley, den Bewilligungsbescheid. (Foto: Elke Bockhorst)

01.03.2018

Kassel/Frankfurt (lwv): Für den barrierefreien Umbau eines neuen Schulungszentrums für Beschäftigte der Stadt Frankfurt gibt das LWV Hessen Integrationsamt einen Zuschuss von 78.750 Euro. Dr. Andreas Jürgens, Erster Beigeordneter des LWV, hat dem Leiter des Personal- und Organisationsamtes, Christian Ley, persönlich den Bescheid überbracht und sich ein Bild von den laufenden Arbeiten in der Münchener Straße 1 gemacht. "Das neue Schulungszentrum wird für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugänglich sein und es wird ein neues kommunikatives Zentrum für Beschäftigte und Personalverantwortliche", betont Dr. Andreas Jürgens. "Wir freuen uns, dass wir die Stadt Frankfurt dabei unterstützen können. Es ist eine zentrale Aufgabe des LWV, Barrieren für Beschäftigte öffentlicher wie privater Arbeitgeber abzubauen."

Die Schulungsräume in der Münchener Straße 1, in denen künftig die gesamten Auswahlverfahren für den Bereich Personalgewinnung und Ausbildung stattfinden sollen, erhalten barrierefreie Zugänge: Türen werden erweitert und mit automatischen Öffnern versehen, ein barrierefreier Fahrstuhl und eine behindertengerechte Toilette werden eingebaut.

"Es ist ein wichtiges Element der städtischen Personalpolitik, Ausbildungs- und Arbeitsplätze auch für Menschen mit Behinderung zu schaffen und zu sichern", erklärt Ley. "In dem neuen zentralen Schulungszentrum werden wir künftig den stadtinternen Verwaltungsunterricht bündeln und 30 Prozent mehr Auszubildende aufnehmen können. Daher ist es selbstverständlich, dass sich die erforderlichen Umbauarbeiten an den Vorgaben der Barrierefreiheit gleichermaßen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren".

Im Frühjahr bezieht das Personal- und Organisationsamt das neue Dienstgebäude. Der Umzug ist erforderlich, weil die Raumkapazitäten am bisherigen Standort Alte Mainzer Gasse 4 für die heutigen Anforderungen an eine moderne Ausbildung, Personalentwicklung und Fortbildung nicht mehr ausreichen. Hinzu kommt, dass die Ausbildungszahlen der wachsenden Stadt in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen sind und auch längerfristig auf diesem hohen Niveau bleiben werden: Derzeit werden 368 Nachwuchskräfte ausgebildet, im Herbst 2018 werden zusätzlich über 300 junge Menschen ihre Ausbildung beginnen. Auch die stadtinterne Personalentwicklung und Fortbildung erfolgt im neuen Dienstgebäude. Nach dem Umbau werden 13 Schulungsräume in der Münchener Straße 1 zur Verfügung stehen, darunter allein drei Räume für IT-Schulungen.

Um auch nach außen zu dokumentieren, dass der Landeswohlfahrtsverband behindertengerechte, bauliche Maßnahmen im Gebäude gefördert hat, wird ein entsprechendes Hinweisschild enthüllt. Das LWV Hessen Integrationsamt fördert vielfältige Maßnahmen im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Sie reichen von der Ausstattung von behindertengerechten Arbeitsplätzen, über bauliche Maßnahmen wie im vorliegenden Fall bis hin zu Arbeitsplatzassistenzen. Die Stadt Frankfurt am Main übertrifft seit Jahren die vorgeschriebene Pflichtquote von fünf Prozent der Beschäftigten mit über zehn Prozent um das Doppelte. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt gelingt es, die Auszubildenden und Beschäftigten mit Behinderung an ihrem Ausbildungs- und Arbeitsplatz mit den erforderlichen Hilfsmitteln zu unterstützen. An dieser Stelle bedankt sich Christian Ley für die langjährige gute Zusammenarbeit mit LWV Hessen.