Unternehmen inklusiv

Unternehmen inklusiv

Einige schwerbehinderte Menschen sind den beruflichen Anforderungen in einem Betrieb (noch) nicht gewachsen. In einer Werkstatt für behinderte Menschen fühlen sie sich aber unterfordert. Ihnen bauen Integrationsprojekte eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt.

Integrationsprojekte

Integrationsprojekte sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen. Sie beschäftigen schwerbehinderte Menschen, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind.  Zum Beispiel geistig oder seelisch behinderte Menschen, ehemalige Werkstattbeschäftigte und schwerbehinderte Schulabgänger. Diese machen mindestens 25 Prozent der Belegschaft aus.  Integrationsunternehmen stellen sich dem Wettbewerb am Markt.

Was bieten sie?

Die schwerbehinderten Beschäftigten erhalten am Arbeitsplatz die Betreuung, die sie benötigen. Auch eine berufliche Qualifizierung ist möglich. Will ein schwerbehinderter Mensch in einen „normalen“ Betrieb wechseln, wird er dabei unterstützt.

Ansprechpartner

Ihr Kontakt zu uns

Bitte geben Sie die Postleitzahl Ihres Arbeitsortes ein. Alle Kontakte finden Sie auch in der Kartenansicht.

Fallbeispiel

Karla Grämer, Mitarbeiterin des Geisenheimer Kinos Linden-Theater der Rheingau-Werkstätten in Rüdesheim, vor moderner Kinotechnik (Foto: Rolf K. Wegst)

Kino als inklusives Unternehmen

Bundesweit einmalig ist das Geisenheimer Kino “Linden-Theater“. Karla Grämer und fünf weitere behinderte Kollegen arbeiten hier. Das Kino ist in der Region mittlerweile Kult und punktet mit digitaler Technik.