Super Quote im Kali-Bergbau

Super Quote im Kali-Bergbau

Im Werk Werra des Kali-Bergbauunternehmens K+S KALI GmbH haben 470 schwerbehinderte Menschen einen Job. Über und unter Tage arbeiten dort insgesamt 4.400 Beschäftigte. Die gesetzlich vorgegebene Quote zur Beschäftigung Schwerbehinderter von fünf Prozent wird damit weit überschritten.

Das Werk Werra hat mit viel eigenem Engagement und der Unterstützung des Integrationsamtes Arbeitsplätze für Schwerbehinderte geschaffen. Dank Wilfried Kleinhans, dem Leiter des betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements und Vertrauensmann der Schwerbehinderten im Werk Werra, findet sich in den meisten Fällen ein Weg. Seinem Engagement und Fachwissen verdankt mancher Kumpel seinen neuen Arbeitsplatz oder eine Umgestaltung des bestehenden. 

Belastungen reduzieren

Der Schlosser Frank Petzold arbeitet seit 27 Jahren im Werk Werra. Im Laufe der Zeit traten gesundheitliche Probleme auf. „Seitdem wir den Gabelstapler und die Säge für unsere Arbeit bekommen haben“, sagt er, „ist die Belastung auf Rücken und Arme erheblich geringer geworden.“ 2012 kaufte das Werk mit Hilfe des Integrationsamtes den Gabelstapler und behinderungsgerechte Maschinen für die fünf Männer von der Instandhaltungswerkstatt.

Bedingungen schaffen

Drei ergonomisch ausgestattete Fahrzeuge, ein Schredder für Holz und drei Papierpressen wurden angeschafft, um schwerbehinderte Mitarbeiter im Zentralen Abfallplatz in der Grube Hattorf-Wintershall zu beschäftigen. Die vier Mitarbeiter sind glücklich, weiter unter Tage arbeiten zu können. 

Flexibel sein

Ein schwerbehinderter Mitarbeiter, der früher ebenfalls unter Tage arbeitete, hat jetzt einen verantwortungsvollen Job an der Pforte. Er weiß um seine wichtige Rolle, die er im täglichen Betrieb des Kaliproduzenten an der Werra spielt, und ist zufrieden.